
Seit Januar 2026 heißt es für mich: Back to Work. Meine Elternzeit ist um und ich kehre zurück in meinen Job in Teilzeit. Ein neuer Lebensabschnitt, der sicher nicht immer ganz leicht wird. Ich möchte in dieser Artikelreihe ein paar Gedanken von mir auf meine neue Situation mit euch teilen und erzählen, wie es mir mit alldem geht.
WOCHE 1
Mein erster Arbeitstag
Es war ein verschneiter Montag morgen. Ich hatte leider schlecht geschlafen, aber das war nicht weiter schlimm. Allerdings war es schon etwas merkwürdig, morgens früh aufzubrechen und zur Arbeit zu fahren.
Das war ab jetzt das neue „normal“. Doch daran musste ich mich erstmal gewöhnen.
Im Büro traf ich auf viele bekannte Gesichter. Doch daneben hatte sich aber auch eine ganze Menge getan in der Firma. Deutlich mehr als ich dachte. Auch mein Aufgabenbereich ist nicht mehr ganz der selbe wie zuvor.
Erstmal musste ich dann zur IT-Abteilung, um meinen Laptop und mein Headset abzuholen und mir neue Passwörter geben zu lassen. Wenig später war ich dabei, die Emails durchsehen, die ich während meiner Abwesenheit bekommen hatte.
Ich war etwas verwirrt durch die vielen Updates, die es bei Outlook, Teams etc. gegeben hatte, während ich weg war. Man musste sich erstmal wieder neu zurechtfinden.
Mittags bin ich dann wieder aufgebrochen, um meine Tochter aus der Kita abzuholen.
Fahrtweg & Schneechaos
Neu war für mich auch der Arbeitsweg. Denn seit unserem Umzug ist dieser um ein Vielfaches länger geworden.
Zugegeben: früher haben wir auch ziemlich nah an meinem Arbeitsplatz gewohnt. Es waren nur zwei Kilometer Wegstecke, die ich entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt habe. Nun muss ich etwa eine halbe Stunde Auto fahren, was auch total okay ist, aber ungewohnt.
Der erste Anruf aus der Kita
… lies nicht lange auf sich warten. An meinem dritten Tag kam er, gerade als ich im Büro angekommen war und die ersten Emails gelesen hatte. Zum Glück konnte die kleine Maus von dem Papa abgeholt werden, der an dem Tag noch frei hatte. Es wäre nicht schön gewesen, direkt wieder umkehren zu müssen.
Quality Time @ Home
Dadurch, dass die Zeit mit meinem Kind nun deutlich mehr begrenzt ist als zuvor, wollte ich sie umso mehr genießen. Ich wollte jeden Tag noch etwas schönes mit meiner Tochter unternehmen, etwas das wir sonst nicht oft machen. Nochmal zusammen raus, auf den Spielplatz, in den Schnee, etwas zusammen malen oder basteln… Aber manchmal musste ich mich hierfür etwas zusammenreißen, weil mich die Umstellung auf die neue Situation ganz schön mitnahm.
Zudem war ich es nicht mehr gewohnt, Arbeit und Freizeit gedanklich zu trennen. Ständig hing ich noch nach der Arbeit in Gedanken an irgendwelchen Themen von dort fest. Ein Stück weit mag das ja normal sein, aber an den ersten Arbeitstagen war es einfach zu viel für meinen Geschmack.
Krank am Wochenende
Das Wochenende nach meiner ersten Arbeitswoche verbrachte ich zum Großteil auf dem Sofa. Viel mehr konnte ich nicht machen. Ich fühlte mich so erledigt und müde. Erst im Laufe des Sonntags wurde es dann wieder besser.
Fortsetzung folgt