Hauskauf-Tagebuch | Teil 12: Notartermin #2

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Da bei unserem ersten Notartermin noch nicht alle Unterlagen zur Grundschuldbestellung eingetroffen waren, musste wir dem Notar einen zweiten Besuch abstatten. Wieder mussten wir in sein Büro in die andere Stadt fahren. Ich war ganz froh darüber, dass wir doch noch zeitig einen gemeinsamen Termin gefunden hatten, der noch nicht so nah am Geburtstermin meiner Tochter lag und damit auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit so stattfinden konnte, wie geplant.

Diesmal ging es deutlich schneller als beim ersten Mal. Der Notar erklärte, was genau eine Grundschuld ausmacht und worin der Unterschied zur Hypothek liegt (kurz und knapp: die Hypothek ist an ein Darlehen gebunden, die Grundschuld nicht). Für mich war das Thema zwar nicht neu, alle Details hätte ich aber nicht mehr im Kopf gehabt.

Anschließend ging er die Dokumente zur Grundschuldbestellung durch und man konnte ihm Fragen stellen, bevor man das Ganze dann unterschreiben sollte.

Alles keine große Sache. Bezahlen lassen hat er es sich natürlich trotzdem. Das ist auch sein gutes Recht, doch natürlich freut man sich als neuer Hausbesitzer nicht sonderlich, nochmal mehr Geld für sowas Organisatorisches auszugeben.

Er verabschiedete uns mit den Worten “wir sehen uns jetzt nicht mehr wieder”. Damit meinte er, dass für unsere Hauskauf nun alles notarielle erledigt war. Ich fand die Formulierung nicht sehr elegant, aber dachte mir: na gut, dann kann er uns ja auch keine weiteren Rechnungen stellen.

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